Närrischer Elias 2012


Der Höhepunkt des Brühler Karnevals war gekommen. Tausende von Zuschauern wollten an jenem Tag das närrische Treiben durch die Innenstadt verfolgen und warteten voller Vorfreude auf die kommenden Gruppen und Festwagen. 


Die Zuckerknöllche hatten sich in der vergan- genen Session dazu entschieden, ihren Gesellschaftswagen mal nicht in Anspruch zu nehmen und stattdessen in einer größeren Fußgruppe am Zug teil zu nehmen. Unser Mit- glied Monika Leuffen, Neubewohnerin in der Bonnstrasse, ließ es sich nicht nehmen, die am Zug teilnehmenden Knöllche, vorher mit einer kräftigen Suppe zu verköstigen. Liebe Monika, dafür gilt Dir unser allergrößter Dank. Mit einer solch guten „Unterlage im Magen“, konnte nun der lange Zugweg angegangen werden. 

Die gut formierte Showtanzgruppe marschier- te brav hinter dem Bagagewagen her und zeigte hier und da gekonnte tänzerische Einlagen. Bei absolutem „Kaiserwetter“ war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Die Menschen am Straßenrand freuten sich über die Vielfalt der Gruppen und die Pänz riefen aus voller Kehle „Kamelle“. Nun dieser Aufforderung kamen wir natürlich nach und schmissen was die „Kamellekisten“ hergaben. Und so man- che Kiste war nun wirklich ein Prachtex- emplar, ne Manni? Unser Geschäftsführer hatte sich nämlich einen Handwagen gebaut, in dem nur noch ein Motor fehlte. Dann, so glaube ich, hätte man fast einen LKW- Führerschein gebraucht.

Der Moment, wenn man über den Marktplatz zieht, an der großen Bühne vorbei, ist und bleibt ein Gänsehauterlebnis. Hier wer- den die Gruppen durch den Bürgermei- ster begrüßt und mit einem kräftigen Alaaf auf die weitere Reise geschickt. Ein unglaublich schöner Moment. An das kommende Ende des Zuges möchte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht denken. Aber es kommt. Und je näher man dem Ende entgegengeht, desto stärker wächst das Bedürfnis, auch im kommenden Jahr wieder Teil dieser großen „Karnevalsprozession“ sein zu dürfen. 

Jetzt noch schnell die allerletzten Kamelle werfen und dann an den Zugweg stellen um die noch kommenden Gruppen im Ziel zu begrüßen. Auch das ist inzwischen eine Tradition geworden und zeugt von einem guten Zusammenhalt unter den Gesellschaften. Den Abschluss fanden wir dann im Speisesaal Haus Wetterstein, wo Currywurst und Pommes auf uns warteten. Selbstverständlich mit einem leckeren Glas Kölsch. Ein wunderschöner Tag neigte sich dem Ende. 


 


 


 


 


 


 


 

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